Zitronen aus Hotel Riviera Gardasee Limone

I limoni sul Garda

Es ist allgemein bekannt, dass der Zitronenabau mit dem Erscheinen der Araber in Europa um das Jahr 1000 n.Chr. in Verbindung gebracht wird. Am Gardasee, in Limone geht der Zitronenanbau auf die Initiative der Franziskaner Mönche in Gargnano im 13. Jahrh. zurück. Das geht aus vielen Reisebeschreibungen eindeutig hervor. Seine Blüte erlebte der Zitronenanbau in Limone im 18. Jarhundert, wahrscheinlich jedoch schon früher, wie aus einer Malerei von S. Antonio di Padova aus dem Jahr 1858 in der Pfarrei von Limone ersichtlich ist, die eine Limonaia darstellt und dies dank der adeligen Familie der Grafen Bettoni aus Brescia. Sie betrieben den Anbau intensiv, mit grossem Sachverstand und Geschick. Alle die Limonaien, das sind die Gewächshäuser in denen die Zitronenbäume auch den Winter überleben konnten und welche sie and den hohen gemauerten Säulen rund um den Gardasee noch heute bewundern können, gehen auf die Initiative der Bettonis zurück. So auch die Garbera, in Limone, unten neben dem Hotel Azzurro, sowie die grossen Anlagen beim Capo Reamol. In Gargnano bewohnt die Grafenfamilie noch heute den wunderschönen Palast, in dem der Musikverein Cultura in Musica Limes jedes Jahr Konzerte veranstaltet und dieser nur dann dem Publikum zugänglich wird.

 

Am 13. September 1786  schrieb J.W.  Von Goethe in sein Tagebuch:

“Heute früh um drei Uhr fuhr ich von Torbole weg mit zwei Ruderern. Anfangs war der Wind günstig, dass sie die Segel brauchen konnten. Der Morgen war herrlich, zwar wolkig, doch bei der Dämmerung still. Wir fuhren bei Limone vorbei, dessen Berggärten, terrassenweise angelegt und mit Zitronenbäumen bepflanzt, ein reiches und reinliches Ansehn geben. Der ganze Garten besteht aus Reihen von weißen viereckigen Pfeilern, die in einer gewissen Entfernung voneinander stehen und stufenweis den Berg hinaufrücken. über diese Pfeiler sind starke Stangen gelegt, um im Winter die dazwischen gepflanzten Bäume zu decken. Das Betrachten und Beschauen dieser angenehmen Gegenstände ward durch eine langsame Fahrt begünstigt, und so waren wir schon an Malcesine vorbei, als der Wind sich völlig umkehrte, seinen gewöhnlichen Tagweg nahm und nach Norden zog. Das Rudern half wenig gegen die übermächtige Gewalt, und so mussten wir im Hafen von Malcesine landen. Es ist der erste venezianische Ort an der Morgenseite des Sees. Wenn man mit dem Wasser zu tun hat, kann man nicht sagen, ich werde heute da oder dort sein. Diesen Aufenthalt will ich so gut als möglich nutzen, besonders das Schloss zu zeichnen, das am Wasser liegt und ein schöner Gegenstand ist. Heute im Vorbeifahren nahm ich eine Skizze davon.”

 

 

Die Riviera del Garda ist mit ihrer Lage auf dem 46° Längengrad die nördlichste Zone wo noch Zitronen wachsen, dank des milden Klimas, der geschützten Lage des Sees zwischen Bergen und den Limonaien-Gewächshäusern, die die Zitronenbäumchen vor den strengen Wintern schützen.

 

 

 

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