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viele Voegel werden von den Berger fliegen, um den Gardasee an der Hotel Riviera

Auf dem Vogelpfad von Gardasee

di Davide Ardigò

Noergelei von Gardasee

 

Der Norwind (Pelèr) bläst, die Wellen stören ein Schwanenpaar, das sich einen ruhigeren Platz am See sucht Die majestätische Silbermöwe nutzt den Wind um ein wenig zu segeln . Auch der Fischreiher verlässt sein Versteck im Schilf . Der Eisvogel beobachtet von seinem Platz aus die Wasseroberfläche um seine Beute zu erspähen . Der Schwarzmilan  ist aus Afrika zurückgekehrt und fliegt über die Wasser des Sees. Wir verlassen den See und begeben uns in eine Schlucht um von einem Aussichtspunkt die Schönheit des Sees zu betrachten. Auf den Felswänden erscheint und verschwindet ein blauer Fleck, eine Blaumerle  ist auf der Suche nach Insekten, die sie mit ihrem Schnabel aus den Mauerritzen pickt und zu ihren Jungen bringt. Dort im Fluss  bemerken wir etwas Ungewöhnliches im eiskalten Wasser. Dies ist der Ort den die Natur der Wasseramsel  reserviert hat, die sich unaufhörlich in der kalten Strömung ihre Nahrung sucht. Ein Zaunkönig erringt weit entfernt von seinem Nest, gut getarnt durch die Sträucher am Wegesrand unsere Aufmerksamkeit . Wir sind auf einem Plateau angekommen mit herrlichem Ausblick. Hier werden wir Zeugen eines einzigartigen Naturschauspiels. Schrille Schreie erfüllen den Himmel und wir sehen ein Wanderfalkenpaar in den Lüften in akrobatischem Flug. Während der Paarungszeit festigt sich so ihre Bindung. Der Mäusebussard und Wespenbussard steigen auf um die hochgelegenen Wälder zu erreichen. Auch wir suchen dort mehr kühlende Frische. Verschiedenste Vogelarten, Rotkehlchen und Kohl-und Tannenmeisen begleiten uns beim Aufstieg . Der Kuckuck ruft stetig, hoffentlich bemerkt er nicht den eindrucksvollen Wiedehopf, der im Kropf versteckt Futter zu seinen Jungen bringt .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir heben den Blick, der Horizont weitet sich. Am Himmel bemerken wir die bedrohlichen Umrisse eines Schlangenadlers. Unter den europäischen Greifvögeln ist er mit seiner fast ausschließlichen Reptiliennahrung ein Ernährungsspezialist und in seinem Vorkommen entsprechend eng an ein ausreichendes Angebot an Schlangen und Eidechsen gebunden. Er fliegt zu seinem Horst auf einer grossen Pinie. Im Schnabel trägt er einen Ast zur Verbesserung seines Nestes, wo ein Junges auf Futter wartet. Der Wald wird dichter. Unser Ruf lockt einige neugierige Vögel an. Schwanzmeisen und Haubenmeisen, kommen zwitschernd geflogen und verschwinden sofort wieder. Der Mäusebussard und Wespenbussard  haben sich in den Wald verzogen, um  Beute zu jagen, Nagetiere und Insekten. Der bunte Kleiber  lässt sich vom Wipfel einer Kastanie vernehmen. Um die Höhle vor dem Zugriff von Mardern oder Krähen zu schützen, ‘mauern’ die Kleiber den Eingang zu ihren Bruthöhlen mit einer Mischung aus Lehm und Speichel so weit zu, dass sie gerade durchpassen. Der Kleiber wird auch, Spechtmeise genannt. Weitere Spechtarten finden sich immer tiefer in den Wald eindringend. Ihr Klopfen durchdringt die Stille des Waldes, mit ihrem schrillen Ruf verteidigen sie ihr Territorium. In den alten Buchen und Baumstümpfen haben sie ihre Höhlen gehämmert, wo ihre Jungen warten. Buntspecht, Schwarzspecht und Grauspecht . Wir setzen unseren Weg, fasziniert von diesen magischen Erscheinungen jetzt auf Zehenspitzen fort, zwischen Lärchen und Fichten hindurchspähend, werden wir für einige kostbare Augenblicke einer enormen Kreatur gewahr, ein imposanter Auerhahn, Bewohner der Wälder schon in ferner Urzeit. Wir erreichen eine schöne Wiese, dort unten fliegt ein Steinadler über die Pfade die wie vor einigen Stunden gingen . Ohne es zu merken sind wir sehr hoch aufgestiegen und neue Überraschungen warten auf uns. Auf einem grünen Feld wo der restliche Schnee schon den ersten Blumen Platz macht erkennen wir einen Birkhahn . Mit seinem auffälligen Balzverhalten versucht er seine Weibchen zu beeindrucken, doch bislang beäugt ihn nur ein kleiner  Sperlingskautz, aus seinem Versteck. Es ist spät geworden. Die Nacht will hereinbrechen mit ihren ganz eigenen Bewohnern. Der Rauhfusskauz mit seinem enormen Kopf schaut schaurig auf uns aus seiner Klamm. Die Waldohreule  benötigt als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Sie brütet in Baumhöhlen, Mauerlöchern, Felshöhlen sowie auf Dachböden. Ihre Nahrung sind kleine Nager, bisweilen bei Nahrungsmangel aber auch Kleinvögel. Unsere Wanderung  will Anregung geben eine neue Dimension kennenzulernen und die Schönheit und Wunder der belebten Natur werden uns “beschwingen” und eine andere Einstellung zu den Dingen bewirken. Zahlreiche weitere Tierarten warten daruf unsere Bekanntschaft zu machen.

 

Viel Freude bei den Erkundungen wünscht Ihnen Davide Ardigò

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Disclaimer

schoehne Lanschaft zwischen bluehenden Zwigen der Kirschbaeume von Hotel Riviera Gardasee

Rispetto per le piante

di Riccardo Guarino

 

‘Ehrfurcht vor den Pflanzen’ von R. Guarino Autor von “Ein botanischer Leitfaden zum “Parco Alto

Garda Bresciano”*

Pflanzen haben eine essentielle Eleganz; sie leben einfach mit gelassener Grazie. Still verbringen sie ihre Zeit auf

Erden. Sie strahlen ohne Lärm zu machen, sie geben, ohne etwas zu wollen. Derjenige, der Pflanzen liebt, kann sehen, wie nutzlos es ist, grenzenlos Güter anzuhäufen; wie illusorisch es ist, Besitz von dem zu ergreifen, was allen gehört und wie vergeblich es ist, Zeit zu verschwenden für Dinge, die man nicht braucht, im Glauben, dies sei der rechte Weg von einem Status, den wir mit unseren „geblendeten“ Augen als Armut ansehen, wegzukommen.

Derjenige, der wirklich Pflanzen liebt, bemerkt allerdings, dass wir ärmer und ärmer werden, wenn wir weiterhin

unseren Planeten so zerstörerisch behandeln.

Reverence for plants by Riccardo Guarino (author of “A Botanical Guide to the “Parco Alto Garda Bresciano”)*

 

 

 

*GUARINO R. & SGORBATI S., 2004:

Guida Botanica al Parco Alto Garda Bresciano.

Regione Lombardia. Direzione generale qualità

dell’ambiente; Museo del Parco Alto Garda Bresciano

disponibile presso il centro visitatori del Parco Alto

Garda Bresciano, al costo di 14 euro.