Eine Wanderung  und mit dem Schiff auf den Spuren Goethes zwischen Torbole und Limone

 

Ghita Beltrami

 

Es ist Sonntag der 12. Mai heute gibt es kein Abendessen, da bietet  sich ein Tagesausflug an. Das Wetter ist ausserordentlich. Tief-blauer Himmel, kristallklare Luft man sieht in der Ferne alle Einzelheiten. Die Farben sind intensiv, der Duft der Rosen in der Luft. Heute können wir endlich den Weg in (umgekehrter Richtung) des berühmten J.W. von Goethe in seiner Erzählung Italienreise von Torbole nach Limone von 1786 nachvollziehen, der auf diesem Weg viele Erinnerungen, Empfindungen und Erfahrungen, welche ihm seit einiger Zeit etwas abhanden gekommen waren beschreibt und die ihn mit grosser Freude und Glückseligkeit erfüllten. In der Tat ist die Begegnung mit dem Gardasee eine glückseliger Moment, den er in seinen Schriften immer wieder hervorhebt und der in als Dichter und Schriftsteller ausserordentlich inspiriert zu haben scheint.

Wir gehen zu Fuss vom Hotel Riviera los und erreichen nach 15 Minuten den kleinen Hafen in der Altstadt von Limone, wo wir das 10.00 Uhr Schiff nach Torbole nehmen und nach ca. 30 Minuten ankommen. Der Blick auf Limone und den südlich Gardasee schwindet und lässt uns noch ein wenig die mediterrane  Atmosphäre geniessen. Das plätschern des Wassers und der Wind lässt uns die Gegenwart vergessen und wir tauchen hinein in die Atmosphäre vergangener Zeiten. Im Hafen von Torbole angekommen überqueren wir die Strasse und finden wir ein Schild mit der der Wegbezeichnung Località Busatte. Nach 15 minütigem Aufstieg kommen wir an den Anfang des Wegs, der sich an die Berghänge des Monte Baldo anschmiegt, teils mit Bricken und Geländern abgesichert, hoch hinauf und tief hinunter führend, stets mit atemberaubenden Panorama. Der gesamte Weg ist gut gesichert aund ausgeschildert und mit Beschreibungen der Tierarten und Pflanzenarten sehr anschaulich und interessant gestaltet. In der Tat kann man auch seltene Tierarten, besonders Eulen und Falkenarten, Füchse und Dachse und viele seltene Vogel-Blumen- und Pflanzenarten beobachten. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man alle Ortschaften, die alte Strasse nach Ponale. Das Tal des Sarche mit der Burg in Arco bis zu den Gipfeln der Brentagruppe und des Adamello und man kann sich leicht vorstellen mit welch erstaunten Blicken die Nordländer dieses Naturschauspiel in sich aufnahmen. Nach ca. 1 Stunde kommen wir zurück zur Gardesana in Höhe der Ortschaft Tempesta, ungefähr 3-4 Km entfernt von Torbole gehen wir auf einem Pfad entlang des Sees zurück. Dort nehmen wir das Schiff zurück nach Limone und erkennen in der Ferne schon die Umrisse des kleinen Ortes Limone und nach dieser herrlichen Wanderung kommen uns insgeheim die Strophen  ”…Kennst du das Land wo die Zitronen blühen..” von Goethes Lied an Mignon in den Sinn.

(*) Chiara Berto. Il lago di Garda, tra turismo e rielaborazione letteraria. 2008

 

 

 

 

 

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